Die beliebtesten Haustiere in Deutschland

In Deutschland besitzen etwa 38% aller Haushalte ein oder mehrere Haustiere. Bei Familien mit Kinder ist der Anteil mit etwa 57% sogar noch deutlich größer. Die Gründe dafür sind offensichtlich: Egal ob Hund, Katze oder Meerschweinchen Tiere tun unserer Seele gut, ihre Anwesenheit wirkt entspannend und grade bei einsamen Leuten sind sie treue Begleiter. Welches Haustier das beliebteste ist zeigt eine aktuelle Studie. Weitere interessante Artikel zu fast allen Haustieren finden Sie im tier-magazin.com.

Position 1 : Katzen

Katze

Unerwartet, aber wahr in Deutschland Katzen sind sogar noch beliebter als Hunde. Nach aktuellen Schätzungen leben etwa 11.5 bis 12 Millionen Stubentiger in Deutschland. Dies liegt besonders daran, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Haustieren selbstständig, pflegeleicht und sehr unabhängig sind. Besonders für berufstätige Menschen eignen sich Katzen sehr und eine Katzenklappe ermöglicht es, dass die Katze auch wenn sie auf Arbeit sind genügend Auslauf und Freiraum hat.

Position 2 Hunde

Hunde

Der beste Freund des Menschen liegt etwas überraschend im Ranking nur auf Platz 2. In Deutschland leben etwa 6.8 Millionen Hunde. Die große Beliebtheit lässt sich wohl eindeutig auf die große Tradition der Hundehaltung in Deutschland zurückverfolgen. Außerdem gibt es wohl kein zweites Haustier mit dem die Besitzer eine so intensive Beziehungen aufbauen können wie zu ihren Hunden.

Position 3 Kleintiere wie Meerschweinchen, Hamster und Co.

Meerschweinchen

Kleintiere wie Meerschweinchen, Hamster und Kaninchen liegen mit etwa 6 Millionen lebenden Tieren in Deutschland nur ganz knapp hinter den Hunden. Besonders bei Kindern erfreuen sie sich sehr hoher Beliebtheit, weil die Haltung relativ einfach und im Vergleich zu Katzen und Hunden auch günstig ist. Das niedliche Aussehen der kuscheligen Spielkameraden ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen.

Position 4 Ziervögel

Wellensittich

 

Auch Ziervögel, insbesondere natürlich die sehr beliebten Wellensittiche, erfreuen sich mit etwa 4 Millionen Tieren in Deutschland großer Beliebtheit. Die Besitzer sind oft vom Gesang ihrer fliegenden Mitbewohnern und dem interessanten Verhalten das bei Gruppenhaltung auffällt begeistert.

Position 5 Aquarien

Diskus

Nicht jede Person wünscht sich ein Tier zum anfassen und schmusen. 2.1 Millionen Aquarien in Deutschland zeigen, dass auch das reine Beobachten im Aquarium viele Menschen täglich begeistern kann. Besonders die pflegeleichte Süßwasservariante, die sich auch für Einsteiger sehr gut eignet, ist in Deutschland verbreitet.

Position 6 Gartenteiche

Koi

In Deutschland gibt es ungefähr 1.8 Millionen Gartenteiche, mit allerlei verschiedenen Tieren wie Fische und Frösche. Gartenteiche sind besonders interessant, weil sie klassische Zierfische wie Kois mit Wildtieren vereinen und so ein  Biotop entsteht das sich ständig ohne menschliches Zutun entwickelt.

7. Terrarium Tiere

Kamelion

Spinnen, Echsen oder Schlangen sind mit etwa 800.000 Tieren in Deutschland relativ abgeschlagen auf Position 7. Dies liegt vermutlich vor allen an der recht komplizierten Haltung und der Vorurteile die viele Menschen gegenüber diesen etwas ungewöhnlichen Tieren haben.

Tierheimhund, Hund von privat oder Hundezucht?

Wenn Sie sich in den kommenden Wochen oder Monaten einen Hund anschaffen wollen, kommen Sie um die Frage ob Ihr neuer pelziger Freund aus dem Tierheim, von einem kleinen privaten Züchter oder vom einem professionellen gewerblichen Züchter kommen soll nicht herum. Alle drei Möglichkeiten haben sowohl Vor als natürlich auch Nachteile die ich Ihnen im folgenden Artikel erläutern möchte.

Weitere Informationen zu diesem und zu anderen Themen rund um den Hund finden Sie auch bei unserem Partner hunde-freunde.com

Hundezucht

Welpen

Seriöse Hundezüchter sind viel mehr als nur bloße „Vermehrer“. Züchten erfordert langfristiges Planen und das Denken über Generationen hinweg mit dem Ziel, dass der nächste Wurf genetisch immer noch ein wenig besser als die Eltern wird. Insbesondere bei kleineren Hunderassen erfüllen Züchter vor allem die Funktion stets einer genetischen Reserve. Sie erhalten damit die Vielfalt der Hunderassen.

Bevor Sie sich für einen Züchter entscheiden sollten Sie sich ausgiebig über die Seriösität informieren. Züchter ist nicht gleich Züchter und die Erwartung einfaches Geld zu verdienen hat leider auch einige schwarze Schafe hervorgebracht. Seriöse Züchter sind Mitglied in einem anerkannten Zuchtverband und ihre Tiere sind dort angemeldet und eingetragen. Außerdem sind ihre Tiere gesund und haben Papiere. Um in einem Zuchtverband aufgenommen zu werden, müssen die Züchter und auch die Elterntiere strenge Kriterien erfüllen.

Ein weiteres gutes Zeichen für eine ordentliche Hundezucht ist eine kleine Anzahl von Zuchttieren. Sollten Sie beim Besuch den Eindruck einer Massentierhaltung erhalten, raten wir Ihnen sehr davon ab mit dem Züchter ins Geschäft zu kommen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Welpen medizinisch gut versorgt sind. Dazu gehören auch bei gesunden Tieren die nötigen Impfungen und die Entwurmung.

Aufgrund des großen Aufwands und der Kosten für Tierärzte und Futter sind Welpen von einem Hundezüchter leider meisten relativ teuer.

Sicherheit für unerfahrene Hundehalter

Ein Welpe von einem erfahrenen Hundezüchter ist besonders wenn Sie noch keine große Hundeerfahrung haben eine Art „Garantie“. Sie können sich also recht sicher sein ein gesundes Tier mit den rassetypischen Verhalten und Merkmalen zu kaufen. Natürlich ersetzt dies nicht die intensive Einarbeitung in das Thema Hundeerziehung und alle anderen Fragen, es erleichtert den Einstieg jedoch sehr.

Kauf eines Rassehundes

Auch wenn Sie nicht das Ziel haben, dass Ihr Hund Nachwuchs bekommen soll spricht nichts dagegen einen Rassehund zu erwerben. Rassehunde machen die richtige Entscheidung oft ein wenig einfacher. Auch Anfänger können hier in etwa wissen worauf wie sich einlassen, denn die Endgröße und die Persönlichkeit des Hundes sind innerhalb einer Rasse relativ ähnlich.

Aspekte die gegen einen Hund vom Züchter sprechen

  • Ein Hund im Tierheim bekommt kein neues Zuhause
  • Die Kosten sind oft sehr hoch
  • Rassehunde leiden öfters als Mischlinge an Erkrankungen

Tierheim

Tierheim

Viele Tierheime sind überbelegt, unterfinanziert und mit zu wenig Personal besetzt. Es ist daher oft schwer trotz freiwilliger Helfer ausreichend Bewegung und Zuneigung für jeden Hund sicherzustellen. Bei einigen Hunden kommt es daher leider, ähnlich wie bei Menschen,obwohl lebensnotwendige Dinge wie Futter, Wasser und medizinische Versorgung sichergestellt, sind zu Depressionen. Einen Hund aus dem Tierheim statt von einem Züchter zu holen, ist oft also gleichzusetzen mit einer Rettung. Aufgrund des Lebens im Tierheim und der oft schlechten Vergangenheit eignen sich jedoch nicht alle Hunde für Anfänger. Verantwortungsvolle Tierheime beraten Sie daher, besonders wenn Sie ein Anfänger sind, bei der Wahl des richtigen Hundes damit sowohl Sie als auch Ihr neuer Hund friedlich zusammenleben können.

Die Vorteile

  • Aktiver Tierschutz
  • Hilfe für Problemhunde
  • Finden eines guten und treuen Partners

Die Nachteile

  • Unbekannte Vergangenheit
  • Reisekrankheiten bei Hunden aus dem Ausland